Manche Android-Apps weigern sich, automatisch in den Querformatmodus zu wechseln, selbst wenn die Bildschirmdrehung aktiviert ist. Das kann für Nutzer, die beim Ansehen von Inhalten oder bei der Verwendung ihres Smartphones auf einem Ständer einen breiten Betrachtungswinkel bevorzugen, ärgerlich sein. Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit, Apps im Querformat zu starten, auch wenn sie nicht dafür ausgelegt sind. Dazu wird ein kleines Tool verwendet, das Nutzern mehr Kontrolle über die Bildschirmausrichtung gibt und es ihnen ermöglicht, den Querformatmodus in den meisten Apps einfach und unkompliziert zu erzwingen.

Es ist besonders ärgerlich, wenn man sein Smartphone quer hält und nichts passiert. Manche Apps lassen sich einfach nicht in den Querformatmodus drehen, aber wie so oft in der Android-Welt gibt es eine kostenlose Lösung im Google Play Store.
Ob Ihr Smartphone auf einer kabellosen Ladestation liegt, zum Videoschauen bereit ist oder an der Armaturentafel Ihres Autos befestigt ist – manchmal ist der Querformatmodus einfach besser. Allerdings unterstützen nicht alle Android-Apps die Bildschirmdrehung. Ich zeige Ihnen, wie Sie diese erzwingen können.
das Problem
Wie bereits erwähnt, gibt es Situationen, in denen der Querformatmodus die bevorzugte Ausrichtung sein kann. Ihr Smartphone könnte beispielsweise in einer Autohalterung zur Navigation befestigt, an einer Spielekonsole angeschlossen oder einfach beim Frühstück auf einem Ständer liegen. Sie können zwar die automatische Drehung Ihres Smartphones in den Schnelleinstellungen aktivieren, dies allein reicht jedoch nicht aus, um Apps zum Wechsel in den Querformatmodus zu zwingen, falls diese ihn nicht unterstützen.
Warum bieten manche Apps keinen Querformatmodus? Für viele Apps ist der Hochformatmodus schlichtweg die beste Darstellungsweise. Der Wechsel in den Querformatmodus führt typischerweise zu viel ungenutztem horizontalem Platz und einem kleinen vertikalen Fenster. Für Entwickler bedeutet die Unterstützung beider Modi, dass sie zwei Versionen jedes Bildschirms separat entwerfen und debuggen müssen, was zeitaufwendig und kostspielig sein kann. Durch die Festlegung des Hochformatmodus sparen Entwickler Zeit und Geld und stellen sicher, dass die Nutzererfahrung optimal ist.
Sie können die Angelegenheit jedoch (in der Regel) selbst in die Hand nehmen. Es gibt eine einfache und effektive Anwendung namens „Steuerung der Bildschirmausrichtung“ von OHMAE RyosukeEs handelt sich im Wesentlichen um eine Art Überbrückungstaste für hartnäckige Anwendungen, die sich weigern, sich zu drehen, und die Ihnen die Möglichkeit gibt, die Ausrichtung Ihres Geräts zu steuern.
So funktioniert es
Der Vorgang ist denkbar einfach. Nach der Installation der Funktion „Bildschirmausrichtungssteuerung“ benötigt die App lediglich eine einzige Berechtigung: das Wischen über andere Apps. Dadurch hat sie die volle Kontrolle über das Verhalten Ihres Bildschirms, unabhängig davon, welche App Sie als Nächstes öffnen.
Das Tolle an der App ist, dass sie zwei Nutzungsmöglichkeiten bietet. Sie kann entweder als systemweite Einstellung für alle Apps gelten oder individuell für bestimmte Apps angepasst werden. Zusätzlich lässt sich die Bildschirmausrichtung präzise definieren. Hier ist die vollständige Liste der verfügbaren Modi:
- Nicht spezifiziert – Die Ausrichtung dieser Anwendung ist nicht festgelegt. Das Gerät verwendet die Standardausrichtung der angezeigten Anwendung.
- Vertikal – In vertikaler Position fixiert
- Horizontal – In horizontaler Position fixiert
- Motordrehanschluss – in umgekehrter vertikaler Position fixiert
- Motordrehplattform – in umgekehrter horizontaler Position fixiert
- Vollständiger Sensor – Drehung in alle Richtungen durch Sensor (Systemsteuerung)
- Sensoranschluss – in vertikaler Position fixiert, klappt automatisch durch den Sensor um
- Sensorbasis – in horizontaler Position fixiert, kippt automatisch durch den Sensor um.
- Legen Sie sich auf die linke Seite – drehen Sie das Gerät um 90 Grad nach links, relativ zum Sensor. Wenn Sie auf der linken Seite liegen und es benutzen, sind Ober- und Unterseite bündig.
- Legen Sie sich auf die rechte Seite – drehen Sie das Gerät um 90 Grad nach rechts, relativ zum Sensor. Wenn Sie auf der rechten Seite liegen und es benutzen, sind Ober- und Unterseite bündig.
- Kopfstand – Drehen Sie das Gerät um 180 Grad relativ zum Sensor. In diesem Kopfstandmodus sind Ober- und Unterseite bündig.
- Vollständig drehbar in alle Richtungen durch Sensor (App-Steuerung)
- Vorwärts – Dreht sich mithilfe des Sensors vorwärts. Dreht sich nicht rückwärts.
- Umkehrrotation – dreht sich mithilfe des Sensors in die entgegengesetzte Richtung. Es dreht sich nicht vorwärts.
Das Besondere daran ist die Möglichkeit, das Verhalten der App im laufenden Betrieb anzupassen. Viele gängige Modi sind über eine Reihe von Steuerungssymbolen im Benachrichtigungsfeld zugänglich. Sollte eine App also nicht wie erwartet funktionieren, können Sie einfach das Feld nach unten wischen und einen anderen Modus ausprobieren.




Meiner Erfahrung nach funktioniert die Bildschirmausrichtungssteuerung meistens. Vereinzelt gibt es jedoch Apps, die unabhängig vom gewählten Modus nicht funktionieren. Bei der erzwungenen Nutzung einer nicht unterstützten App sind gewisse Probleme zu erwarten. Ich war mit der kostenlosen Version zufrieden, für 3.99 $ lassen sich aber weitere Funktionen freischalten. Für einige Apps, die nicht richtig funktionieren, könnte dies die ideale Lösung sein.
Das Problem der unzureichenden Unterstützung des Querformatmodus in einigen Android-Apps lässt sich dank Tools, die eine vollständige Kontrolle über die Bildschirmausrichtung ermöglichen, leichter lösen. Die richtige Methode trägt zu einem besseren Nutzererlebnis bei, egal ob beim Ansehen von Videos, Spielen oder der Nutzung des Smartphones auf einem Ständer. Ein zuverlässiges Tool gewährleistet eine stabile Bildschirmausrichtung ohne Beeinträchtigung der Geräteleistung.


